Am Samstag, dem 20. September fand gegenüber der Potsdamer Hütte
in der Fotsch die große Herbstübung statt. Übungsannahme war ein abgestürzter Bergsteiger, welcher mit Hilfe des Zweibeines aus schwierigem Gelände gerettet werden musste. Anschließend erfolgte der Abtransport durch Abseilen der Gebirgstrage.
Herbstübung in der Fotsch (20. September 2008)
Bergmesse am Axamer Kögele (31. August 2008)
Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich auch heuer wieder viele Menschen am Gipfel des Axamer Kögeles, um einen Gottesdienst zu feiern.
Danke Klaus (Springfeld) für die Bilder!
Grillfeier und Ehrungen auf der Almind Alm (6. Juli 2008)
Das Grillfest zum Beginn der Sommerferien auf der Almind Alm ist längst zur Tradition geworden. Dieses Jahr gab es aber ganz besondere Gründe zum Feiern:
Als erstes ist zu Erwähnen, dass das Fest auch den Abschluss der intensiven Umbau- und Renovierungsarbeiten am Stützpunkt markierte. All jene, die weniger an den Bauarbeiten beteiligt waren staunten nicht schlecht wie sich die Hütte verbessert hatte. Ein großer Dank gebührt natürlich unserem Hüttenwart Stefan Leis, der viel Zeit und Herzblut in dieses Projekt investierte! Nicht zu vergessen sind selbstverständlich auch die vielen Helfer, welche zusammen unzählige Arbeitsstunden auf der Hütte „buggelten“!
Höhepunkt des Tages stellte schließlich die Ehrung zweier ganz besonderer Mitglieder der Ortsstelle Axams dar: Freisinger Josef wurde für 40 Jahre, und Flossmann Gerhard für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Bergrettung gedankt. Es spricht für sich, wenn sich ein Mensch für so lange Zeit in den Dienst der Allgemeinheit stellt und dieser Einsatz verpflichtet natürlich zu Dank und Anerkennung! Auch von dieser Seite nochmals Gratulation!
Vielen Dank auch an den Fotografen Klaus Springfeld für die professionellen Bilder!
Die Bergrettung bei der Fußball-Europameisterschaft 2008 (Juni 2008)
Was hat die Bergrettung mit der Euro 08 zu tun? Diese Frage klärt sich, sobald man den Zubau des Tivoli Stadions gesehen hat: Extrem steile Tribünen mit engen Stiegen, welche schon fast Klettersteigcharakter haben…
Da das Rote Kreuz mit seinen Bergetechniken hier an seine Grenzen stößt kommt die Bergrettung ins Spiel. Die Bergrettung Axams unterstützte die Ortsstelle Innsbruck an allen drei Spieltagen mit jeweils einem Tragenteam. Beim Spiel Schweden-Russland entstanden folgende Impressionen von der unglaublichen Stimmung, welche von den unzähligen Fans ausging.
Danke, Klaus (Sp.) für die Bilder!
PS: Man Beachte die Vornamen der drei, im Dienst befindlichen, Bergretter…
„Anklettern in Arco“ (7. – 8. Juni 2008)
Tja, viele waren wir dieses Mal nicht, aber ganz ließen wir unsere Arco-
Tradition nicht abreißen:
Drei unerschrockene Bergretter + eine äußerst charmante Begleitung, welche sich von den Horrorprognosen der Meteorologen nicht beeindrucken ließen, genossen zwei wunderbar warme Tage am Gardasee. Am ersten Tag kletterten wir in zwei Seilschaften die „Amazonia“ (300m / 6) wobei wir ab der Hälfte im strömenden Regen standen. Den zweiten Tag verbrachten wir bei meist strahlendem Sonnenschein in den Wänden von S. Paolo. Roger und Bernhard kletterten die „Via Ape Maia“ (6b+) und ich stieg mit Sarah in die „Penelope“ (6b+) ein.
Nach diesen zwei wirklich empfehlenswerten Touren fuhren wir noch nach Riva und gingen eine Runde im See schwimmen. Soviel zum Thema „das Wetter ist zu schlecht“…
Paragleiter – Bergeübung (14. Mai 2008)
Da sich der Winter nun endgültig dem Ende neigt übt die Bergrettung Axams nun wieder verstärkt die Rettung von in Not geratenen Sommer-Bergsportlern. Bei diesem Schulungsabend ging es um die Bergung eines, in einem Baum notgelandeten, Paragleiters.
Hierfür wurde die so genannte „V-Bergetechnik“ angewandt. Der Retter steigt mit einem Statikseil und einem Kletterseil zum Verunglückten auf und fixiert hier ein Ende des Statikseils. Gleichzeitig besteigt ein zweiter Retter einen benachbarten Baum und lenkt das gleiche Statikseil auf ungefähr gleicher Höhe mit einer Rolle um. Am Boden schließlich wird das Seil von der Mannschaft mit Hilfe einer Pro Traxion (c) gespannt. Dieses Seil stellt nun gewissermaßen das Tragseil dar – vergleichbar mit einer Seilbahn. Der Retter am Baum mit dem Verunglückten lenkt nun in weiterer Folge das Kletterseil an einer Bandschlinge um und hängt sich zusammen mit dem Verletzten mittels Rolle in das gespannte Tragseil. Hier kann er möglichst in die Mitte zwischen den beiden Bäumen gelangen und durch gleichzeitiges Nachgeben des Kletter- und des Statikseiles zu Boden gelassen werden. Sinn dieses Aufbaus ist es möglichst weit aus den Ästen zu gelangen, um die Bergung für den Verunglückten so schonend wie möglich zu gestalten.
Ausbildungstour Berner Alpen – 01.- 04. Mai 2008
Es sollte der krönende Abschluss der heurigen Skitouren-Saison werden und genau diese hohen Erwartungen wurden zur Gänze erfüllt, wenn nicht übertroffen! Unser Tourenwart Gerhard nützte in seiner Planung die Gelegenheit des verlängerten Wochenendes für eine viertägige Gemeinschaftstour in den Westalpen, genauer gesagt, in der beeindruckenden Bergwelt des Berner Oberlandes. Dort, wo sich Berge mit so klingenden Namen wie Eiger Mönch und Jungfrau erheben, sollten die 17 Teilnehmer vier unvergessliche Tage erleben.
Die Tour im Detail:
Am Donnerstag fuhren wir ins Rhonetal und mit der Bettmeralpbahn auf die 1935m hoch gelegene Ortschaft Bettmerstafel. Von nun an ging es mit den Tourenski weiter auf einen kleinen Bergrücken, von wo aus sich die erste Sicht auf den Großen Aletschgletscher ergab. Der Anblick dieses größten und längsten Gletschers der Alpen war überwältigend und beängstigend zugleich, wussten wir doch, dass nun der Lange Marsch (~10km Luftlinie) bis zur Konkordiahütte auf 2850m anstehen würde…
Die ersten Kilometer am Aletschgletscher waren wegen der unzähligen Spalten, die es zu umgehen galt, besonders ermüdend. Gerhards‘ geschultes Auge fand aber eine schnelle und sichere Passage durch das Spaltenmeer, wodurch der weitere Anstieg schneller voran ging. Nicht weniger beeindruckend sind auch die letzten Höhenmeter vom Gletscher hinauf zur Konkordiahütte: Eine Treppe mit mehr als 400 Stufen trennte uns vom lang ersehnten Glas Bier!
Am Freitag standen dann die Fiescherhörner am Programm. Gestärkt von der ausgesprochen guten Küche der Hütte begannen wir mit dem langen Aufstieg, am Grünegg vorbei, auf das Ewigschneefeld, welches sich Richtung Mönch hinaufzieht. Auf etwa 3400 Meter bogen wir nach Osten, in Richtung der Scharte zwischen dem Großen- und Hinteren Fiescherhorn ab, welche über eine recht steile Flanke erklommen werden musste. Schließlich stiegen wir mit Steigeisen über den SO-Grat auf den 4048,8m hohen Gipfel des Großen Fiescherhorns. Ein Teil der Gruppe nützte die Gelegenheit 4000er zu sammeln und bestiegen anschließend auch das 4025m hohe Hintere Fiescherhorn. Nach einer etwa 1000 Höhenmeter langen Abfahrt fand der Tag auf der Finsteraarhornhütte sein Ende. Bilanz des zweiten Tages: ~17km Wegstrecke und etwa 1400 Höhenmeter im Aufstieg.
Der Samstag stellte dann wohl das Highlight der Gemeinschaftstour dar: Der Aufstieg auf das Finsteraarhorn, mit 4274m der höchste Gipfel der Berner Alpen.Mit der Finsteraarhornhütte als Ausgangspunkt stellt dieser Berg wohl die ideale Skitour dar: 1200 Höhenmeter in nur etwa 2km Wegstrecke! Spitzkehren vorprogrammiert…
Der anspruchvollste Teil der Tour beginnt am 4094m hohen Hugisattel: Von hier geht es über einen, zum Teil sehr exponierten, Grat auf den schmalen Gipfel. Das Wetter ermöglichte zeitweise Fernsichten auf Matterhorn und Mont Blanc. Beim Abstieg erlaubte die Zeit auch noch eine kurze Toprope-Kletteraktion in der angsteinflößenden Finsteraarhorn-Nordwand, bevor wir über teilweise firnige Hänge zurück zur Hütte fuhren.
Der Sonntag war dann der Abfahrt über den Fieschergletscher zurück ins Tal und der Heimfahrt gewidmet. Die Schneebedingungen am Gletscher forderten im unteren Teil größere skifahrtechnische Fähigkeiten und auch vom Gelände ist diese Abfahrt wohl nicht gerade Familientauglich… Die letzte Stunde dieser viertägigen Bergtour trugen wir unsere Ski hinunter ins Fieschertal.
Schon bei der Autofahrt zurück nach Axams begann so mancher Teilnehmer vom Erlebten zu schwärmen und diese Freude über eine tolle Tour wird wohl noch lange anhalten!
Ortsstellenkurs im ABZ Jamtal – 11.-13. April 2008
3 Mitglieder der Ortsstelle nahmen am erstmals durchgeführten
Ortsstellenkurs im ABZ-Jamtal der Bergrettung teil. Insgesamt trafen sich20 Bergretter aus 4 Ortsstellen. Unter der fachkundigen Anleitung der Bergführer Uwe Eder, Paul Presslaber und Arno Pietersteiner
wurden neben Theorie unter anderem Verschüttetenensuche mit LVS, Sonde und Recco geübt.
Ein weiterer Schwerpunkt war auch die Spaltenbergung mittels Seilrolle bei dem alle Teilnehmer mit voller Kraft dabei waren.
Am 12.04.2008 führte uns Arno trotz Nebel und Schneefall sicher auf die hintere Jamspitze (3158m) und bei traumhaften Pulverschnee wieder zurück auf die Hütte. Dabei wurde das lawinengemäße Verhalten bei einer Schitour und das Gehen am Seil auf einem Gletscher praktisch geübt.
Am Sonntag ging der Kurs bei strahlendem Sonnenschein zu Ende. Die
Axamer Bergretter konnten bei diesem Kurs wieder viele neue Erfahrungen sammeln und schöne Momente im tief verschneiten Jamtal verbringen.













































































































































































































































