Offroad-Fahrtechniktraining der Bergrettung Tirol

Im Zuge einer Ausbildung der Bergrettung Tirol nahmen Fahrzeugwart Christian, Stephan, Wolfgang und Clemens an einem Offroad-Fahrtechniktraining in Ehrwald teil. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Ortsstelle Ehrwald, durchgeführt wurde das Training auf dem Gelände der Deponie Neuberger in Ehrwald.

Mit dabei waren rund 20 geländegängige Einsatzfahrzeuge der Bergrettung sowie Feuerwehr – darunter Landrover Defender, Mercedes Sprinter und Mercedes Vito sowie weitere besondere Einsatzfahrzeuge. Betreut wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von mehreren Trainern der Offroad-Werkstatt aus dem Bregenzerwald.

An fünf Stationen konnten verschiedenste Situationen im Gelände geübt werden: Einweisen und Reversieren auf schmalen Wegen und in steilen, weglosen Passagen, das Bergen festgefahrener Fahrzeuge, Steilfahrten mit Hindernissen, Fahrtechnik auf losem Untergrund sowie Verschränkungsfahrten und weitere Steilfahrten mit unterschiedlichen Bodenverhältnissen.

Der Tag war intensiv, lehrreich und kurzweilig. Spielerisch lernte man die Fähigkeiten des eigenen Einsatzfahrzeuges noch besser kennen. Besonders eindrucksvoll war die Erkenntnis, dass die Grenze des Machbaren oft weniger beim Fahrzeug als vielmehr beim Fahrer liegt. Unser Defender hat uns jedenfalls voll und ganz überzeugt und einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, besonders gut auf ihn zu schauen, damit er uns noch viele Jahre sicher im Einsatz unterstützt und begleitet.

Zum Abschluss ging es zur gemeinsamen Nachbesprechung ins nahegelegene Panorama-Restaurant, wo wir bestens verköstigt wurden. Auch das eine oder andere offene Augustiner vom Fass durfte dabei nicht fehlen.

Ein großer Dank gilt Regina und der Ortsstelle Ehrwald für die perfekte Organisation, der Deponie Neuberger für die Bereitstellung und Vorbereitung des Übungsgeländes, der Landesleitung mit Fahrzeugreferent Martin Floßmann sowie vor allem den Trainern, die uns mit viel Begeisterung, Erfahrung und hilfreichen Tipps und Tricks durch den Tag begleitet haben.

Veröffentlicht unter Allgemein, Kurs | Kommentar hinterlassen

✝︎ Josef Freisinger „Tellis´n Pepi“

„Sein Weg führte ihn oft in die Berge, um anderen zu helfen. Jetzt hat er den höchsten Gipfel erreicht und ruht in Frieden.“ 

Tief betroffen trauern wir um unseren Bergrettungskameraden und Gründungsmitglied
Tellis´n Pepi.

Im Jahr 1967 trat Pepi der Bergrettung Innsbruck bei. Die Ortsstelle Axams wurde erst Jahre später gegründet. Er war ein Teil der Gründungsmitglieder und hat die Ortsstelle über Jahrezehnte geprägt.

Pepi war von Beginn an mit großer Leidenschaft Hundeführer. In den Jahren von 1967 bis 2000 bildete er insgesamt fünf Lawinenhunde aus und leistete damit einen bedeutenden Beitrag zur alpinen Rettungsarbeit.

Ab 1974 war er über Jahrzehnte hinweg als Ausbildner der Bergrettungshundestaffel Tirol tätig und prägte mit seinem Wissen und seiner Erfahrung Generationen von Hundeführern. Darüber hinaus engagierte er sich von 1995 bis 1999 als stellvertretender Hundereferent Tirols.

Bei einer Vielzahl an Einsätzen der Ortsstelle Axams aber auch als Hundeführer war er maßgeblich beteiligt. Als Hundeführer stand Pepi bei 89 Einsätzen im Dienst der Bergrettung. Besonders hervorzuheben ist eine erfolgreiche Lebendbergung, für die ihm die Lebensrettermedaille verliehen wurde.

Neben seiner aktiven Tätigkeit war Pepi auch mehrere Jahre beim Alpinnotruf 140 im Einsatz und unterstützte damit die Koordination von Rettungsmaßnahmen.

Mit seinem unermüdlichen Einsatz, seiner Kameradschaft und seiner großen Erfahrung hat Pepi bleibende Spuren hinterlassen.

Wir danken Pepi für seine jahrzentelange Tätigkeit in der Bergrettung und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Berg heil, lieber Pepi!

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Ausbildungstour Fotscher Windegg (2.577 m), Sellrain, Stubaier Alpen

Schon beinahe traditionell führen wir eine Ausbildungstour im Jahr in unserem Einsatzgebiet durch. So sollte es auch heuer sein und so trafen wir uns am Sonntag, den 01.02.2026, morgens bie der Ortsstelle vor dem Gemeindehaus in Axams. Auf Grund der aktuell “bescheidenen” Schneelage und des dadurch bedingten schlechten Schneedeckenaufbaus war die Auswahl an geeigneten Schitouren begrenzt. Die Wettervorhersage war jedoch sehr gut und so haben sich 20 Teilnehmer:innen für die Tour angemeldet.

Auf Grund von Berichten und Erfahrungen aus dem Gelände fiel die Wahl auf das Fotschertal. Hier lagen den Umständen entsprechend annehmbaren Bedingungen vor, und so wurde das Fotscher Windegg als Ziel auserkoren. Die Schitour gilt als Klassiker im Fotschertal und ist meist relativ einsam aufgrund des langen Zustieges entlang der Rodelbahn und des Forstweges im unteren Teil. Die weitläufigen Hänge entlang und oberhalb der Waldgrenze sind nur mäßig steil und eignen sich in diesem Fall für die prognostizierte Lawinenwarnstufe.

Im Sinne einer Ausbildungstour wurde mit den Teilnehmer:innen die Tourenplanung besprochen und gemeinsam die Parameter wie Lawinenlage, Wetterbedingungen, Gruppengröße, Leistungsniveau etc. analysiert. Dann konnte es endlich losgehen und wir starteten in Fahrgemeinschaften Richtung Fotschertal.

Die Tour führte uns klassich mit Start bei der Eisbrücke entlang der Rodelbahn und des Fotscherbaches bis zur Abzweigung Richtung Saigisalm. Nach rund vier Kilometer auf Rodelbahn und Forstweg bogen wir in den Wald ein, der in dichteren Bereichen wenig, bis keinen Schnee aufwies. Doch im freien Gelände, das wenig später erreicht wurde, war eine passable Schneedecke anzutreffen und wir stiegen gemütlich und gut gelaunt die weiten Böden der Axamer Kälberalm Richtung Gipfel.

In den steileren Hängen unterhalb des Gipfels mahnt eine frische Lawine vom Vortag zur Vorsicht bei der Spurwahl. Hier zeigt sich anschaulich, dass die Eischätzungen in den Lageberichten zutreffend sind. Für heute wird vor einer „heimtückischen Lawinensituation mit schwachem Altschnee als Hauptgefahr” gewarnt. Weiter heißt es: “Der Neuschnee (vom 29.01.2026, Anm.) sowie die verbreitet vorhandenen Triebschneeansammlungen überlagern vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze eine schwache Altschneedecke, vereinzelt auch im Bereich der Waldgrenze und an steilen Sonnenhängen in der Höhe. Lawinen können leicht ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen. Fernauslösungen sind möglich.” Genau diese Situation konnte hier beobachtet werden.

Die Gefahrenstellen werden von uns großräumig umgangen bzw. führt die Standard-Route nicht in die Nähe der Gefahrenbereiche und so erreichen wir nach rund dreieinhalb Stunden das Skidepot unter dem Gipfelaufbau. Die letzten Meter zum Gipfel werden zu Fuß bzw. ohne Schi absolviert. Aufgrund seiner nahezu freistehenden Position kann man vom Windegg einen Rundumblick genießen, der seinesgleichen sucht und gleichzeitig unser gesamtes Einsatzgebiet umfasst. Dies macht auch einen schon öfter bestiegenen Berg zu etwas besonderem und die Einzigartigkeit unseres Einsatzgebietes aus.

Die Abfahrt führt zunächst entlang der Aufstiegssroute über die sanften Schihänge der Axamer Kälberalm bis zur Waldgrenze oberhalb der Saigisalm. Trotz des Neuschnees war Vorsicht vor “Sharks” geboten. Die weitere Abfahrtsroute weicht nun vom Aufstieg ab und führt uns zur Almind Alm und unserem Stützpunkt kurz unterhalb davon. Hier noch ein kurzer Boxenstopp zur Elekrolyt-Aufnahme und dann weiter zur Weidenalm die vor der Generalsanierung bei den meisten von uns noch als “Bergheim” bekannt ist.

Das Bergheim ist auch unter Rodlern sehr beliebt und dementsprechend gut besucht. Auch wir hatten als “Light-Variante” unserer Tour die Weidenalm als Treffpunkt für die Rodler und/oder Fußgänger unter uns ausgeschrieben. So war es dann auch, dass wir hier mit weiteren drei Mitgliedern unserer Ortsstelle und ihren Familien zusammentrafen und den Tag bei gutem Essen und netten Gesprächen ausklingen ließen.

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass die letzten Meter bis zum Ausgangspunkt bei der Eisbrücke entlang der Rodelbahn absolviert werden und individuell angetreten wurden.

Veröffentlicht unter Ausbildungstour | Kommentar hinterlassen

Jahreshauptversammlung 2025

Am 30.01.2026 fand die Jahreshauptversammlung der Ortsstelle Axams statt. Die Feuerwehr Axams stellte uns wie gewohnt dankenswerterweise ihre Räumlichkeiten zur Verfügung. Von insgesamt 74 Mitgliedern nahmen 47 Kameradinnen und Kameraden an der Versammlung teil.
Als Ehrengäste durften wir die Bürgermeister der Gemeinden Axams, BM Thomas Suitner, und Grinzens, BM Anton Bucher, begrüßen. Ebenso willkommen hießen wir die Vize-Bürgermeisterin der Gemeinde Axams, Martha Salchner, sowie der Gemeinde Birgitz, Vize-Bürgermeister Ing. Wolfgang Steiner. Seitens der Landesleitung der Bergrettung Tirol war Bezirksleiter-Stellvertreter Innsbruck-Land Florian Schöpf anwesend. Weiters beehrten uns OBI Stefan Kirchebner von der Freiwilligen Feuerwehr Axams sowie BI Alexander Kofler von der Freiwilligen Feuerwehr Grinzens und BI Emanuel Kolfer von der Freiwilligen Feuerwehr Sellrain. Auch PI-Kommandant Jakob Annewanter von der Polizeinspektion Axams nahm an der Versammlung teil. Vom Österreichischen Roten Kreuz durften wir Bezirksrettungskommandant Bernd Döring, MSc, MSc, sowie Bezirksrettungskommandant-Stellvertreter Dipl.-Ing.(FH) Christoph Ragonig, MSc, begrüßen.
Darüber hinaus hieß Ortsstellenleiter Heinz Gatscher  die Ehrenmitglieder der Bergrettung Tirol, Josef (Pepi) Leis und Josef Gspan, herzlich willkommen.

Nach einer Gedenkminute für unsere verstorbenen Bergkameraden blickte Heinz Gatscher auf ein spannendes und ereignisreiches Jahr 2025 zurück. Er dankte den Gemeinden, den Blaulichtorganisationen sowie unseren Sponsoren für die stets vertrauensvolle und wertschätzende Zusammenarbeit und die finanzielle Unterstützung.

Im Anschluss präsentierten die Funktionäre ihre Jahresberichte. Wolfgang lieferte dabei interessante Einblicke und Zahlen zur Einsatzstatistik: Im Jahr 2025 verzeichnete die Bergrettung Axams 26 Einsätze mit einer Gesamtanzahl von 292,5 Einsatzstunden.

Nicht weniger spannend gestaltete sich der Finanzbericht des Kassiers Josef Gspan, der aufgrund des Baus unserer neuen Ortsstelle sowie der zahlreichen und großzügigen Spenden besonders umfangreich ausfiel.

Das Schulungsprogramm war auch im vergangenen Jahr stark von praktischen Übungen im Gelände geprägt. Der Teilnehmerschnitt konnte im Vergleich zum Vorjahr um zwei Teilnehmer:innen gesteigert werden und lag somit bei 23 Bergretter:innen pro Übung. Dies unterstreicht einmal mehr die hervorragende Arbeit des Ausbildungsteams rund um Klaus Pietersteiner. Besonders erfreulich ist, dass im heurigen Jahr fünf neue Anwärter – einer davon bereits als überprüfter Anwärter – ihre Ausbildung in unserer Ortsstelle begonnen haben. Herzlich willkommen Daniel, Patrick, Stefan, Jakob und Jakob!

Den Titel „Bergretter des Jahres“ sicherte sich zum wiederholten Male unser Ortsstellenleiter Heinz Gatscher mit beeindruckenden 22/23 Teilnahmen. Herzliche Gratulation auch an dieser Stelle!

Nach abgeschlossener Grundausbildung wurde Felix Sturm von der Ortsstellenleitung sowie von Bezirksleiter-Stellvertreter Florian Schöpf offiziell als Einsatzbergretter aufgenommen.

Neben dieser Neuaufnahme durften wir zahlreiche langjährige Mitglieder ehren: Gerhard Mössmer für 25 Jahre, Arno Pietersteiner und Dr. Felix Friessnig für 40 Jahre sowie Hubert Falkner für 50 Jahre Bergrettung. Besonders stolz gratulierten wir außerdem Herbert Leis, Josef Leis und Hans Leitner zu jeweils 60 Jahren Mitgliedschaft bei der Bergrettung.

Die Ortsstelle Axams gratuliert dem „neuen“ Bergretter sowie allen Geehrten sehr herzlich und bedankt sich ganz besonders bei allen Funktionären und Mitgliedern für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr großes Engagement.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

✝︎ Richard Leis

Den Gipfel zu erklimmen ist eine große Leistung, jedoch einem anderen dabei zu helfen ist unendlich viel größer.

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem Bergrettungskameraden und Gründungsvater Richard Leis.

Lange bevor die Bergrettung Axams gegründet wurde, engagierte sich Richard bereits ab 1965 bei der Ortsstelle Innsbruck. Im Jahr 1977 wurde unsere Ortsstelle unter maßgeblichen Anteil von Richard gegründet. Als Ortsstellenleiter-Stellvertreter, Gerätewart und Kassier übte er über zwei Jahrzehnte verschiedenste Funktionen aus. Mit seinem Wissen und Einsatzbereitschaft war er maßgeblich am Aufbau der Ortsstelle beteiligt. Bei zahlreichen Einsätzen hat er Hilfe für andere geleistet. Im Jahr 2006 wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Kameradschaft war Richard immer besonders wichtig. Mit seinem verschmitzten Lächeln, seinem Schmäh und Empathie war er immer mitten unter uns.

Richard wir danken dir für deine 60jährige Tätigkeit in der Bergrettung und wir werden dir ein ehrendes Andenken bewahren.

Berg Heil lieber Richard!

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Seit 1977 im Einsatz – Jetzt brauchen wir Ihre Hilfe

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

seit 1977 steht die Bergrettung Axams für Sicherheit im alpinen Raum. Was damals von engagierten Pionieren ins Leben gerufen wurde, ist heute eine hochprofessionelle Einsatzorganisation mit 69 aktiven Mitgliedern, die 365 Tage im Jahr rund um die Uhr einsatzbereit sind.

Unser Einsatzgebiet umfasst die Gemeinden Axams, Birgitz, Grinzens, Götzens und Sellrain – insgesamt 110 Quadratkilometer mit anspruchsvollem Gelände wie dem Fotschertal, dem Ruhegebiet Kalkkögel sowie den Skigebieten Axamer Lizum und Götzner Bergbahnen.

Allein in den letzten zehn Jahren wurden wir zu 269 Einsätzen gerufen und haben dabei über 3.500 Stunden ehrenamtlich geleistet – bei jedem Wetter, zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Ein neues Zuhause für unsere Einsatzkräfte

Unsere bisherige Ortsstelle – ein Kellerraum im Gemeindeamt – ist nach über 40 Jahren längst an ihre Grenzen gestoßen. Um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden, entsteht derzeit ein moderner Zubau an der Mittelschule Axams. Dort finden künftig ein Schulungsraum, eine Einsatzzentrale, ein Lager, Garagen und Spinde Platz – alles, was wir für unsere Arbeit benötigen.

Die Landesregierung und die Gemeinden unterstützen uns dabei großzügig, dennoch sind wir auf zusätzliche Mittel angewiesen, um die notwendige Ausstattung und Einrichtung zu finanzieren. Wir wissen, dass Ihre Unterstützung keineswegs selbstverständlich ist. Doch nur gemeinsam können wir dieses wichtige Projekt verwirklichen.

Ihre Spende rettet Leben

Jeder Beitrag – ganz gleich, ob klein oder groß – hilft uns weiter. Für uns macht bereits die Summe vieler kleiner Spenden einen entscheidenden Unterschied. Mit Ihrer Unterstützung ermöglichen Sie es uns, auch in Zukunft Tag und Nacht einsatzbereit zu sein. Gleichzeitig zeigen Sie uns Ihre Wertschätzung und Verbundenheit. Jede Spende bedeutet für uns nicht nur eine finanzielle Hilfe, sondern auch Vertrauen, Motivation und Rückhalt aus der Gemeinschaft, für die wir im Einsatz stehen.

Herzlichen Dank für Ihre Solidarität und Ihr Vertrauen!

Ihre Bergrettung Axams

Hinweis zur steuerlichen Absetzbarkeit Ihrer Spende

Spenden an den Österreichischen Bergrettungsdienst Land Tirol sind steuerlich absetzbar. Damit Ihre Spende beim Finanzamt berücksichtigt werden kann, geben Sie bitte bei der Überweisung folgende Daten an:

Das Spendenkonto lautet: Bergrettung Axams
IBAN: AT64 3633 6000 0222 9300
Verwendungszweck:Ihren vollständigen Namen (laut Meldezettel oder Reisepass), Ihr Geburtsdatum sowie „Ortsstelle Axams NEU
Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Renovierung Gedenkstein Fotschertal / Gedenkgottesdienst

Am 14.2.1988 ergeignete sich im Fotschertal ein tragischer Lawinenunfall, wobei vier Skitourengeher:innen ums Leben gekommen sind. In weiterer Folge stürtzte bei der Bergung ein Hubschrauber ab. Dabei kamen zwei Kameraden ums Leben und zwei weitere wurden schwerverletzt geborgen. Einer davon war unser Hans. Zum Gedenken stellte man einen Gedenkstein im Fotschertal auf. Im heurigen Sommer wurde dieser durch die gemeinsame Intitiative von Bergretttung Innsbruck, dem ÖAMTC C1 Stützpunkt und der Bergrettung Axams neu aufgestellt. Bei diesen Arbeiten entstand die Idee noch im Herbst eine Gedenkwanderung zu veranstalten. Diese fand am 5.10.2025 mit einem Gottesdienst am Gedenkstein statt. Die ersten Winterboten begleiteten beim Austieg von der Potsdamer Hütte. Die Gedanken wanderten immer wieder an diese schwierigen Stunden der damaligen Einsatzmannschaft. Am neu errichteten Gedenkstein feierten wir einen würdigen Gottesdienst in Gedenken der Verstorbenen. Die Umrahmung der Bläsergruppe und des Harmonikerspieler waren sehr ergreifend.
Anschließend kehrten wir noch auf unserer Stützpunkthütte auf eine Suppe ein und so klang der Tag in Verbundenheit aus.
Danke an dieser Stelle für die Organisation der Bergemesse durch den Stefan Kapeller vom ÖAMTC und allen Unterstützern.

Vergelts Gott für die großzügigen Spenden für unser Neubauprojekt.


Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Bergmesse am Axamer Kögele

Am Sonntag, 7. September 2025, feierten wir bei strahlendem Sonnenschein und angenehmem Herbstwetter unsere alljährliche Bergmesse am Axamer Kögele. Die Musikkapelle Axams umrahmte den Gottesdienst wie jedes Jahr feierlich und trug wesentlich zur besonderen Atmosphäre bei. Erstmals zelebrierte Mag. Paulinus Okachi die Messe – herzlich willkommen! Wir haben all unserer verstorbenen Kameraden gedacht und heuer besonders Manfred Dollinger, anlässlich seines 30. Todestages.

Bereits im Vorfeld durften wir gemeinsam mit der Georg-Bucher-Schützenkompanie eine Andacht am Pleisen begehen – anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Pleisenkreuzes.

Ein herzliches Dankeschön an alle Besucher:innen für euer zahlreiches Kommen und die großzügigen Spenden. Eure Unterstützung bestärkt uns in unserer Arbeit für die Sicherheit am Berg.

Veröffentlicht unter Allgemein, Feier | Kommentar hinterlassen