Als Abschluss der Wintersaison 2005/2006 unternahm die Bergrettung Axamseine Gemeinschaftstour in die Westalpen bei der 15 BergretterInnen teilnahmen und ein unvergessliches verlängertes Wochenende, bei herrlichem Wetterund traumhaften Schneeverhältnissen erlebten. Wir starteten am Samstag Nachmittag in Pont im innersten Val Savarancheund stiegen, die ersten 500Hm die Schier tragend, vorbei an Steinböcken zum Rifugio Vittorio Emanuele (2732m), unserem Stützpunkt für die nächsten beiden Tage, auf. Am Sonntag erreichte die gesamte Gruppe nach ca. 4 stündigem Aufstieg den Gipfel des Gran Paradiso (4061m) und genoss anschließend die grandiose Abfahrt zurück zur Hütte. Die Konditionsbolzen die sich noch nicht ausgelastet fühlten erstiegen nachmittags noch die La Tresenta (3609m) bevor am Abend der erfolgreiche Tag gefeiert wurde. Für den Schlusstag hatten wir uns als Ziel den formschönen Ciarforon (3640m) ausgesucht, den wir in abwechslungsreicher Kletterei über den No-Grat erstiegen. Mit einem italienischen Essen in Pont endete ein herrliches Bergwochenende.
Ausbildungstour Gran Paradiso – La Tresenta – Ciarforon (22. bis 24. April 2006)
Ausbildungstour in der Fotsch (11. und 12. Feber 2006)
Bezirksübung am Glungezer (15. Jänner 2006)
Beim Besuch der von der Ortsstelle Hall vorbildlich organisierte Bezirksübungam Glungezer waren 6 Bergretter anwesend. Alle Teilnehmer waren vom Inhalt derÜbung die in 4 Stationen (LVS-Suche, Sondierung, Erste Hilfe-Bergung aus derLawine sowie Kameradenbergung mit 6 Verschütteten) gegliedert war begeistert. Allerdings konnten aufgrund der sehr kalten Temperatur nur jene Retter die mitDaunenjacken ausgerüstet waren die Übung wirklich genießen. Die übrigensahen ziemlich unterkühlt aus, obwohl offiziell niemandem zu kalt war.
Hi, hi, hi… so kuns gian Mander
Bergeübung mit der freiwilligen Feuerwehr Götzens (16.November 2005)
Einbein- und Stahlseilübung an der Lizumer Wand (1. Oktober 2005)
Am Samstag fand eine Übung an der etwa 120m hohen Lizumer Wand statt. Übungsannahme war die Bergung eines verunglückten Kletterers im vertikalen Fels. Dabei kam auch die neue Technik des so genannten Einbeins zum Einsatz, welche eine noch schonendere Rettung eines Verletzten ermöglicht. Als „Opfer“ stellte sich dieses mal der Birgitzer Bürgermeister Luis Oberdanner zur Verfügung, welcher im Anschluss auch die Ehrung für die 25-jährige Mitgliedschaft von Robert Brecher vornahm.
Ausbildungstour Zugspitze (25. September 2005)
Selten aber doch geschehen Zeichen und Wunder: So kam es, dass uns die Meteorologen zu unserer Gemeinschaftstour schönes Wetter vorhergesagt hatten und das dann auch wirklich eintrat. Zwölf Teilnehmer genossen einen Aufstieg über ca. 2200 Höhenmeter bei meist strahlendem Sonnenschein. Start der Tour war in Hammersbach, nahe Garmisch-Partenkirchen. Von dort ging es durch die imposante Höllentalklamm auf die Höllentalangerhütte und weiter über den Klettersteig auf den 2963m hohen Gipfel. Insgesamt gelang uns der Aufstieg in einer Zeit von rund 5 Stunden.
Über die Schönheit des Gipfels mit seiner riesigen Bergstation mag man geteilter Meinung sein, doch den Vorteil einer Talfahrt mit der Zahnradbahn erkennt wahrscheinlich jeder… So waren auch wir kurze Zeit später zurück in Hammersbach und füllten unsere Energiereserven bei einer gemeinsamen Einkehr.
„Anklettern in Arco“ (4. bis 5. Juni 2005)
Der inzwischen schon zur Tradition gewordene alljährliche 2 tägige Arco-Trip erfreute sich auch in diesem Jahr mit 19 Teilnehmern wieder regen Zuspruchs. Wir kletterten am 1. Tag bei angenehmer Temperatur und überraschend wenigen anderen Kletterern verschieden Routen an den Sonnenplatten (Via Therese, Via Rita, Autobahn usw.) und ließen den Tag dann bei guter italienischer Küche und Wein in der gemütlichen Altstadt von Arco ausklingen.
Am zweiten Tag bestiegen wir alle gemeinsam den Monte Stivo. Leider war das Wetter an diesem Tag nicht mehr so perfekt wie am Vortag, weshalb wir aufgrund des immer wieder aufziehenden Nebels den bekannt schönen Ausblick auf Brenta, Adamello, die Dolomiten und den Gardasee nur eingeschränkt genießen konnten. Nach einer Einkehr am Lago di Cei traten wir dann am späten Nachmittag die Heimfaht nach Axams an.













































































































































































































