Schneetalrunde Kühtai 20. März 2016

Skitouren im Frühjahr haben ja immer auch was Mühsames. Das frühe Aufstehen ist oft ein wenig beschwerlich. Wenn der Wetterbericht den ganzen Tag Sonne verspricht, die Lawinenwarnstufe passt, der Schnee noch pulvrig ist, motiviert das aber Jung und Alt. So zählten wir heute einen Altersunterschied zwischen unserem Youngster und erfahrenstem Hasen ganze 53 Lenze.

Bereits in der Sonne gings anfangs über die Skipiste und dann im freien Gelände auf den Pirchkogel. Ein gewaltiges Panorma erwartete uns und wir genossen bei Windstille den Weitblick. Danach erwartete uns die nordseitige Abfahrt in das Schneetal. Das Gelände ließ noch genug Möglichkeiten für eine unverspurte Abfahrt zu. Der Pulver unbehandelt und so krachten wir den gewaltigen Hang ohne Rücksicht und brennenden Oberschenkel fast bis zur Stamser Alm runter. Danach hieß es Sonnencreme auspacken und einschmieren. Es folgte unser letzter Aufstieg zum Kreuzjoch. Dort war dann mehr los als zuvor. Dennoch konnten wir im perfekten Gelände und jetzt im Firn abfahren.

Ja wir wurden heute mit perfekten Verhältnissen und eine tollen Runde belohnt. So mussten wir uns schlussendlich auch selber belohnen und kehrten in Sankt Sigmund im Gasthaus Ruetz ein. Bei ausgezeichnetem Essen ließen wir die Tour Revue passieren und genossen den Tag mit einem Grinser im Gesicht.

Fazit: Frühjahrstouren sind ein Kracher 🙂

 

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Übungsabend: Planmäßiger Lawineneinsatz „Rasterfahndung im Schnee“

Die sogenannte „Rasterfahndung im Schnee“ ist die Suchstrategie der Bergrettung Tirol bei Lawinenunfällen. Dabei kommen alle gängigen und praktikablen Suchmethoden zum Einsatz:

  • Oberflächensuche mit Augen und Ohren
  • Suche mit dem Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS)
  • Suche mit dem Lawinenhund
  • Suche mit Recco
  • Sondieren nach einem aufgespannten Raster
  • Markierungen auf der Lawine mit Hilfe von farbigen Fähnchen

Gerade schneearme Winter sind in Bezug auf Lawinen besonders gefährlich. Daher übt die Bergrettung Axams das richtige Verhalten beim Lawineneinsatz regelmäßig, wodurch ein perfektes Zusammenspiel der BergretterInnen (auch Ortsstellen-übergreifend) garantiert ist. Die Übung am Mittwoch fand zwischen den beiden Parkplätzen der Axamer Lizum statt. Es galt zwei vollständig verschüttete Wintersportler zu finden und die entsprechenden Erste-Hilfe-Maßnahmen zu setzen.

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neues Schulungsprogramm 1/2016 online

Steigende Teilnehmerzahlen bestätigen das geänderte Ausbildungskonzept und somit geht das Jahr der Einsatzübungen in die Verlängerung!

Details findet ihr unter Schulungsprogramm

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Jahreshauptversammlung 2016 mit Neuwahlen und Ehrungen

Am 29. Jänner  2016 fand die Jahreshauptversammlung der Ortsstelle Axams im Schulungsraum der Feuerwehr Axams statt. 47 von 67 Mitgliedern nahmen an der Versammlung teil.

Das abgelaufene Jahr 2015 erforderte von den Bergrettern wieder vollen Einsatz, waren doch neben 22 Schulungen  und Ausbildungstouren  auch 22 Einsätze, darunter 6 Einsätze der beiden Hundeführer der OS zu bewältigen.

OSTL Josef Gspan durfte auch dieses Jahr wieder  zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Darunter die Bürgermeister von Axams,  Rudolf Nagl, Götzens, Hans Payr, Birgitz Alois Oberdanner und von Grinzens Anton Bucher.  Als  Vertreter von Feuerwehr und Polizei, nahmen FFW-Kdt HBI Werner Klotz und PI-Kdt-Stv.  AI Jakob Annewanter teil. Neben dem GF der Lizum-AG, Mag. Reinhard Wieser durfte die Ortsstelle auch Bergrettungs-Bezirksleiter Innsbruck-Land, Thomas Schöpf begrüßen.

Ebenfalls begrüßt werden durften die Ehrenmitglieder der Bergrettung Tirol,  Josef (Pepi) Leis,  Richard Leis und Manfred Schaffenrath.

2016 standen Neuwahlen auf dem Programm. Walter Holzknecht – Medic-Team und Matthias Stumpf  – Ausbildungs-Team, wurden neu gewählt, die übrige Führung der Ortsstelle Axams wurde von den Mitgliedern einstimmig wiedergewählt.

Josef Kirchebner (Happn Pepi), Josef Leis (Schneider Sepp) und Werner Winkler wurden  für 25 Jahre und Hubert Falkner für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Bergrettung von der Landesleitung Tirol  mit der Ehrenurkunde ausgezeichnet.

Nach über 30 Jahren im Ausschuss der Ortsstelle Axams verabschiedete sich Willi Eder in den verdienten „Ruhestand“. Er wurde für seine Verdienste um das Bergrettungswesen in Tirol vom Landesleiter mit dem Ehrenzeichen der Landesleitung Tirol ausgezeichnet.

Die Ortsstelle Axams gratuliert allen Geehrten und bedankt sich ganz besonders bei allen Funktionären und Mitgliedern für ihren Einsatz und Engagement.

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Kurs Alpin Medic I – 18.-20. 09. 2015

Walter, Günter, Martin, Peter und Florian machten sich im Morgengrauen des 18. September auf die Reise nach Galtür, um deren medizinischen Horizont etwas zu erweitern. Die Wetterprognosen versprachen bestes Übungswetter bei Regen und Schnee begleitet von eher bescheidenen Temperaturen.

Nach der Zusammenkunft auf der Jamtalhütte, das ABZ war aufgrund von Bauarbeiten belegt, und der kurzen häuslichen Einrichtungsphase konnte der Kurs beginnen. In bewährter Weise fand auch diese Ausbildung in Kombination mit einer Dyneema-Zertifizierung statt, eine Arbeitsteilung, die sich noch als sehr vorteilhaft erweisen sollte.

Die vermittelten theoretischen Grundlagen wurden laiengerecht aufbereitet und anschließend in praktischen Übungen in die Tat umgesetzt.
Insgesamt ergibt dies ein Konzept, das es medizinischen Anfängern – wie es die meisten Bergretter darstellen – erlaubt, eine möglichst professionelle Erste Hilfe zu gewährleisten. Bei zwei durchgespielten Einsatzszenarien konnten die erworbenen Kenntnisse zusätzlich
gefestigt werden. Das durchwegs positive Feedback unserer Ausbildner sowie das insgesamt hohe Niveau der Kursteilnehmer ergaben einen wirklich gelungenen Kurs.

Mit fünf Mann hatte die Orststelle einen Kursanteil von mehr als 40% und war in gewohnter Weise stark vertreten. Wie es sich gehört machte sich dies auch bei der allabendlichen Kameradschaftspflege bemerkbar. Für alle Teilnehmer war es wohl ein tolles, interessantes Wochenende mit Wiederholungswert!

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neues Schulungsprogramm 2/2015 online

Alles neu … sehr vielversprechend und interessant klingt das neue Ausbildungskonzept für das zweite Halbjahr 2015. Jeder Schulungsabend wird wie ein realer Einsatz ablaufen.

Details findet ihr unter Schulungsprogramm

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Bergmesse 2015 am Axamer Kögele

Endlich hat das Wetter wieder mitgespielt und unsere Bergmesse konnte heuer wieder am Axamer Kögele stattfinden.

Trotz diverser anderer Events fanden bei perfekten hochsommerlichen Temperaturen und wolkenlosem Himmel wieder zahlreiche Bergfreunde den Weg hinauf. Die Bergmesse wurde heuer erstmals von unserem Pfarrer Dr. Peter Ferner gestaltet und vielleicht gerade wegen seiner Begeisterung und Liebe zu den Bergen wurde die Messe heuer zu einem ganz besonderen Erlebnis. Die Musikkapelle Axams unter der Leitung von Kapellmeister Rene Sarg sorgte für die perfekte musikalische Umrahmung.

Die Ortsstelle Axams bedankt sich ganz herzlich bei Pfarrer Dr. Peter Ferner, der Musikkapelle Axams und bei allen Bergfreunden, die an der feierlichen Messe teilgenommen haben! Ein Dank gilt auch an unseren Kameraden Klaus Springfeld für die tollen Fotos!

 

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Einsatz Hohe Villerspitze

Am 29. August wurden wir von der Leitstelle Tirol zu einem ungewohnten Einsatz alarmiert. Dieser lautete „Spaltensturz Hohe Villerspitze“. Ungewohnt deswegen, da wir in unserem Einsatzgebiet nur ein sehr kleines Toteisfeld haben und durch dieses kein Abstieg bekannt ist.

Zwei Bergsteiger erreichten gegen Mittag die Hohe Villerspitze. Einer war bereits sehr erschöpft. Somit stiegen sie über einen „vermeintlichen“ Notabstieg ab. Dabei kamen sie in unwegsames und brüchiges Gelände. Eine Person stürzte ca. 20 Meter über Felsen ab und schlitterte anschließend weitere 10 Meter in die Randkluft (Übergang zwischen Fels- und Eisbereich). Sein Freund alarmierte umgehend die Leitstellte Tirol.

Vom Polizeihubschrauber wurden wir von Axams ins Fotschertal geflogen und die letzten Meter am Tau zum Unfallort gebracht. Vor Ort war bereits ein Notfallarzt des C1. Dieser konnte den Patienten in der Kluft stabiliseren. Wir sicherten den Patienten in einem Petzldreieck und konnten ihn mittels Seilrolle rasch bergen. Der Verletzte wurde in einen wärmeerhaltenden Bergesack gebettet und mit dem Hubschrauber in die Klinik geflogen.

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