Unser Ausbildungsteam hat das Schulungsprogramm für die zweite Jahreshälfte 2013 fixiert!
Details bzw. den Download findet ihr im Bereich „Schulungsprogramm“!
Unser Ausbildungsteam hat das Schulungsprogramm für die zweite Jahreshälfte 2013 fixiert!
Details bzw. den Download findet ihr im Bereich „Schulungsprogramm“!
Mit der eingetroffenen Schlechtwetterfront haben wir uns entschieden die heurige Bergmesse in der Lizumkapelle zu feiern. Die Messe wurde von unserem Hr. Pfarrer, Mag. Rudolf Silberberger gestaltet und von der Musikkapelle Axams feierlich umrahmt. Hierfür ein „großes Vergelt´s Gott“. Weiters bedanken möchten wir uns beim Verein Bergkapelle Axamer Lizum und allen anwesenden Bergfreunden.
Als Abschlussübung fürs Frühjahr hat unser Ausbildungsleiter Klaus folgende Situation vorbereitet: Bei einer Klettertour in der Lizumer Wand stürzte der Vorsteiger schwer und hängt nun verletzt am Stand. Der Sicherungspartner ist nur leicht verletzt, konnte den Partner sichern und die Bergrettung alarmieren.
Die Mannschaft rückte mit 22 Mann und sehr viel Material in Richtung Axamer Lizum aus. Nach der ersten Einschätzung der Lage vor Ort wurde sich für eine Kapperbergung entschieden, damit der verletzte Kletterer so schnell wie möglich aus der Wand geborgen werden kann und die medizinische Erstversorgung erhält. So bildeten 6 Retter das Sanitätsteam, welches mit der benötigten Ausrüstung zum Wandfuß marschierte. Die restliche Mannschaft ging über den Halslsteig in den Bereich oberhalb der Wand zu einem geeigneten Platz für die Bergung. Am Standplatz angekommen wurde nach dem Errichten eines Seilgeländers mit dem Aufbau des Standplatzes und des Bergesystems begonnen. Auf Grund der Wandhöhe kamen zum ersten mal unsere 300m Dyneema Seile zur Anwendung. Der Retter wurde zu den Verunfallten abgelassen, er nahm den Schwerverletzten auf und wurde bis zum Wandfuß abgelassen. Unten angekommen startete die Erstversorgung des Verletzten. Der Retter hing sein Rettungsset aus und die Dyneema Seile wurden wieder hochgezogen damit ein weiterer Retter den leicht verletzten Kletterpartner bergen konnte. In der Zwischenzeit wurde der Verletzte medizinisch versorgt und mittels Gebirgstrage abtransportiert. Nach Abbau des Rettungssystems und Rückmarsch zum Auto gab es noch eine kurze Einsatzbesprechung vor Ort.
Eine Bergeübung mit Zweibein ist immer eine große Herausforderung an die gesamte Mannschaft. Dazu wurde noch mit dem „Spucher“ ein Übungsort gewählt, der keine Fehler verzeiht.
Der große Vorteil des Zweibeins liegt darin, dass das Seil nicht direkt über die Geländkante läuft und man dadurch die Steinschlaggefahr wesentlich reduziert. Unter Anleitung von Arno haben wir alle zusammen das Aufstellen des Zweibeins geübt. Anschließend haben wir uns zum Einsatzort begeben. An einer Geländekante haben wir versucht das Zweibein aufzubauen. In der Zwischenzeit haben sich die Retter vorbereitet und konnten dann zum Verletzten abgelassen werden. Dieser wurde erstversorgt und mittels Kapperbergung geborgen.
Im Jahr des Windes
Schön langsam stellt sich die Frage, ob der Wind uns, oder wir den Wind verfolgen? Denn auch bei unserer letzten gemeinschaftlichen Skitour im schönen Salzburger- Land blieben wir von unserem treuen Begleiter nicht verschont: mit gemessenen Spitztengeschwindigkeiten von 110km/h empfing uns das himmlische Kind am Gipfel des Hohen Sonnblick, 3105m. Zum Glück fanden wir, rechtzeitig zum Frühschoppen, im Zittelhaus unterschlupf. Hier ließ es sich freilich aushalten und so bemühten wir uns, nach intensiver Kameradschaftspflege und einer Besichtigung des Observatoriums, erst gegen Mittag wieder ins Freie- selbstverständlich wieder in windiger Begleitung…
Trotzdem dass die geplante Sonntagstour auf den Hocharn letztendlich buchstäblich ins Wasser viel, war es ein gelungener Ausflug gen Westen, zumal wir (kein Nachteil ohne Vorteil) genügend Zeit für die flüssigen Freuden des Vereinslebens hatten :-). Bleibt nur zu hoffen, dass unser blasender Bergrettungskamerad nächstes Jahr weniger fleißig zu den Gemeinschaftstouren erscheint und stattdessen das Weite sucht! Bei der Gelegenheit auch ein Lob an die Mannschaft, die immer so zahlreich, hochmotiviert und den Elementen trotzend, mit von der Partie war! DANKE
Vom 19.04. bis 21.04.2013 besuchten 6 Mitglieder der Ortsstelle einen Fortbildungskurs im Ausbildungszentrum (ABZ) Jamtal der Bergrettung Tirol.
Trotz äußerst schlechter Wettervorhersage stiegen wir die 11 km von Galtür durch das Jamtal zum ABZ auf.
Für den Tourenwart unserer Ortsstelle, Bergführer Gerhard Mössmer, war es als neues Mitglied im Ausbildungsteams der Landesleitung der 1. Kurs in dieser Funktion. Und für die Axamer Bergretter war es natürlich eine besondere Ehre und Freunde, von Gerhard bei seinem Premierenkurs betreut zu werden.
Am Schulungsprogramm standen Sicherungsarten im Fels und Eis, wobei sowohl die behelfsmäßige Sicherung und Bergung, als auch der organisierte Einsatz von Dyneema erklärt und intensiv geübt wurde.
Da die Lawinensituation am Samstag (Stufe 4 und 15 bis 20 cm Neuschnee in der Nacht) leider keine Schitour zuließ, wurde am Vormittag im Umfeld der Hütte die Suche mit dem LVS (Verschüttetensuchgerät), die Suche mit dem Recco und ein organisierter Lawineneinsatz mit den Bergführern des Ausbildungsteams intensiv geübt. Am Nachmittag wurden Sicherungsarten im Fels und Schnee geschult und in der Praxis ausführlich angewandt.
Neben reichlich Theorie und Praxis kam natürlich die Kameradschaft und der Spass an der Sache nicht zu kurz.
Am Sonntag mussten wir wegen der akuten Lawinensituation bereits um 08.00 Uhr die Abfahrt nach Galtür antreten. Trotz der widrigen Umstände konnten die Axamer Bergretter ihr Wissen wieder auf den neuesten Stand bringen und wichtige Erfahrungen und Eindrücke sammeln.
Der Wind, der Wind… kein Himmlische Kind!
Es scheint wie verhext, denn auch bei unserer 2. Ausbildungstour im heurigen Jahr hatten wir einen starken Gegner: den Wind. Ganz bewusst entschieden wir uns für eine Tour in den Nordalpen, war doch starker bis stürmischer Südwind prognostiziert.
Die Grünsteinumrahmung, „der“ Klassiker in den Miemingern sollte es werden und die Erwartungen von 18 Bergrettern waren freilich hoch: gutes Wetter, wenig Wind und toller Pulverschnee in den nordseitigen und schattigen Karen schwebten uns vor. Die kalkulierten Wermutztropfen, verspurt und überlaufen, würden wir dagegen in Kauf nehmen.
Aber meistens kommt es anders und zweitens als man denkt! Langer Rede kurzer Sinn: es war genau umgekehrt: das Wetter war nicht berauschend, der Wind teilweise orkanartig und der Pulverschnee demzufolge irgendwo im Nirvana! Dafür haben wir auf der Tour keine Menschenseele angetroffen und die Spuren vergangener Tage sind einem bockigen Windharschdeckel gewichen… Skifahrerisch also Fehlanzeige! Dafür war die Runde landschaftlich und vom Gesamtanspruch her umso reizvoller, erwies sich doch die steile Rinne hinunter von der Biberwierscharte als nicht zu unterschätzende Schlüsselstelle. Dass der Schlepplift hinauf zur Höllscharte wegen heftigem Wind eingestellt war, konnte uns letzendlich auch nicht mehr erschüttern. Dafür schmeckten Schnitzel, Bier und Kuchen nach knapp 7 Stunden und ca. 1700 Höhenmetern im Gasthof Arzkasten umso besser. Gratulation an die Mannschaft für ihr Durchhaltevermögen und die immer gute Laune trotz der widrigen Bedingungen!!!
Gerade am Ende des Winters, wenn viele Rodelbahnen eisig und dadurch schnell bzw. gefährlich werden, sind Rodelunfälle mit Absturz in steiles (Wald-)Gelände nicht auszuschließen. Bei alles anderen als spätwinterlichen Verhältnissen übten mehr als 20 Mann der Bergrettung Axams ein derartiges Szenario.
Nachdem der Einsatzort zunächst über eine Koordinatenabfrage ermittelt werden musste brach die Mannschaft in Richtung Axamer Lizum auf. Um jedem Bergretter genügend Möglichkeit zur aktiven Beteiligung an der Übung zu ermöglichen wurde an zwei Stationen trainiert.
Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.